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HELLP-Syndrom

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Definition:
Hämolyse (H), Anstieg der Lebertransaminasen (Elevated Liver Enzymes: EL) und Thrombozytopenie (Low Platelet Count: LP) während der Schwangerschaft oder postpartal. Das Syndrom ist häufig mit einer Präeklampsie assoziiert.
Häufigkeit:
10–20 % der schwangeren Frauen mit schwerer Präeklampsie entwickeln ein HELLP-Syndrom.
Symptome:
Laborchemische Trias von Transaminasenerhöhung, Thrombozytopenie und Hämolyseindikatoren. Häufige Begleitsymptome:
Allgemeines Krankheitsgefühl, rechtsseitiger Oberbauchschmerz/epigastrischer Schmerz, Übelkeit und Erbrechen.
Befunde:
Evtl. Proteinurie, arterielle Hypertonie, Ödeme und gelegentlich Palpationsschmerzen über der Leber.
Diagnostik:
Labor (s. o.), ggf. engmaschige Überwachung bei grenzwertigen Befunden oder schnell abfallenden Thrombozytenzahlen.
Therapie:
Stationär in einer Geburtsklinik. Die einzige sicher wirksame Maßnahme ist die Entbindung mit Entfernung der kompletten Plazenta. Die Entscheidung über den Entbindungszeitpunkt erfolgt individuell anhand der Risikokonstellation für Mutter und Kind.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Weitere Untersuchungen im Krankenhaus

Indikationen zur Krankenhauseinweisung

Therapie

Therapieziel

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Behandlung

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med. Wissenschaftsjournalist, Freiburg