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Rauchen

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Definition:
Die Verwendung von Nikotin zur Inhalation, d. h. das Rauchen von Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen. Zunehmend auch in Form elektronischer Zigaretten oder Shishas.
Häufigkeit:
Der Tabakkonsum ist rückläufig, 2018 haben in Deutschland ca. 24 % der Bevölkerung geraucht.
Symptome:
Rauchende entwickeln schnell eine körperliche und psychische Abhängigkeit und gewöhnen sich in der Regel an einen regelmäßigen, täglichen Konsum.
Befunde:
Nach einigen Jahren des Tabakrauchens entstehen Veränderungen in den Blutgefäßen mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und in den Atemwegen mit einem erhöhten Risiko für Krebs. Teersubstanzen in den Harnwegen erhöhen das Risiko für Blasenkrebs. Die Langzeitfolgen von E-Zigaretten sind noch nicht zuverlässig abschätzbar.
Diagnostik:
Die schädlichen Auswirkungen des Rauchens können bei einer gewöhnlichen klinischen Untersuchung festgestellt werden, evtl. mithilfe ergänzender Blutuntersuchungen und Röntgenuntersuchungen der Atemwege.
Therapie:
Eine Rauchentwöhnung wird am besten durch persönliche Motivation erreicht. Die Verwendung von Nikotinersatzstoffen oder Medikamenten ist nützlich, wenn es schwierig ist, mit dem Rauchen aufzuhören.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

Diagnostik

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

ICD-10

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Sabine Gehrke-Beck, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Berlin (Review)