Zum Hauptinhalt springen

Was gibt's Neues? Aktuell überarbeitete Artikel

Veröffentlicht:



Willkommen auf unseren Patientenseiten!

Wir freuen uns, dass Sie sich für die aktuellen und unabhängigen Informationen von Deximed interessieren. Sie können sich kostenlos auf allen Patientenseiten umschauen. Eine Übersicht aller Themen finden Sie unter https://deximed.de/patienten .

Ärzt*innen empfehlen wir unsere unabhängigen Arztinformationen zu allen relevanten Themen der Hausarztmedizin.

Gutes Arbeiten mit Deximed!

Mehr Infos für Ärzt*innen!

Wir haben einige unserer beliebtesten und wichtigsten Artikel revidiert und aktualisiert. Die Artikel wurden zum Teil umfassend geändert oder ganz umgeschrieben. Die interessantesten Beispiele mit ihren Neuerungen und Änderungen haben wir für Sie zusammengefasst:

Der Artikel Tiefe Venenthrombose (TVT) ist jetzt deutlich gestrafft und noch klarer strukturiert. Der diagnostische Algorithmus für das Vorgehen in der Praxis ist übersichtlich dargestellt. Zunächst soll die klinische Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Thrombose  mit dem Wells-Score  abgeschätzt werden. Bei einem Wells-Score von 2 oder mehr und damit einer hohen Wahrscheinlichkeit für eine TVT soll direkt eine Venenkompressionssonografie erfolgen. Ist der Wells-Score bei maximal 1 und damit die TVT-Wahrscheinlichkeit gering, sollten D-Dimere bestimmt werden. Hier ist ab 50 Jahren die Verwendung eines altersadaptierten Grenzwerts empfehlenswert (Lebensalter x 10 µg/l). Bei erhöhten D-Dimeren sollte ebenfalls eine Kompressionssonografie durchgeführt werden. Ein Thrombophilie-Screening ist keine Routinemaßnahme und soll nur bei besonderen Gründen, wie positiver Familienanamnese, erfolgen.

Auch unser Artikel Atopisches Ekzem wurde umfassend revidiert und gekürzt. Im Therapieteil werden detaillierte Empfehlungen mit Dosisangaben zur Stufentherapie  angegeben. So wird nicht nur der praktische Einsatz topischer Therapien mit Glukokortikoiden und Calcineurininhibitoren übersichtlich beschrieben. Auch die systemischen Therapieformen mit Glukokortikoiden, Dupilumab, Ciclosporin A sowie nichtmedikamentöse Therapieverfahren werden auf der Basis aktueller Quellen dargestellt.

Im Artikel Chronische Herzinsuffizienz werden die aktuellen Ergänzungen aus der NVL Chronische Herzinsuffizienz  berücksichtigt. Neu ist unter anderem die Empfehlung der Gabe eines SGLT2-Inhibitors unabhängig vom Diabetes-Status oder die Gabe von Sacubitril/Vasartan statt ACE-Hemmer/Angiotensinrezeptorblocker, wenn Patient*innen trotz leitliniengerechter Therapie mit einem ACE-Hemmer (oder Angiotensinrezeptorblocker), einem Betablocker und einem Aldosteronantagonisten symptomatisch sind.

Das Thema Skabies wird sehr häufig gelesen. Auf Anregung einer Leserin haben wir hier einen neuen Abschnitt zur Differenzialdiagnose Pseudoskabies (Zoonose durch Räudemilben) ergänzt. Menschen können als Fehlwirt nicht dauerhaft von Räudemilben besiedelt werden. Es kann aber zu ekzematösen Veränderungen an den Kontaktstellen mit einem infizierten Tier kommen, also an Armen, Hals und evtl. Abdomen. Die Pseudoskabies ist selbstlimitierend, evtl. ist eine topische Kortikoid-Creme indiziert.

Verhaltensauffälligkeiten und psychische Symptome der Demenz sind eine häufige Problemstellung, nicht nur in Pflegeeinrichtungen, sondern auch bei zu Hause gepflegten Patient*innen. Unser neu revidierter Artikel stellt unter anderem klar, welche Voraussetzungen für eine Psychopharmakatherapie bei nicht einwilligungsfähigen Patient*innen erfüllt sein müssen: Wenn die Betroffenen nicht einverstanden sind, darf eine Behandlung gegen den Willen nur bei akuter Selbst- und Fremdgefährdung erfolgen, die sich nicht anders abwenden lässt. Grundsätzlich ungeeignet zur Behandlung bei an Demenz Erkrankten sind Anticholinerge Substanzen (z. B. Amitriptylin), Benzodiazepine, SSRI und typische Neuroleptika wie Haloperidol. Klassische Neuroleptika sind bei Personen mit Lewy-Körperchen-Demenz kontraindiziert.

Wenn Erste Hilfe im Fall einer anaphylaktischen Reaktion in der Praxis geleistet werden muss, bleibt nicht viel Zeit zum Nachlesen. Unser Artikel Erste Hilfe bei Anaphylaxie ist deshalb kurz und übersichtlich gehalten. Die Notfallbehandlung ist wie ein Kochrezept dargestellt und kann im Falle des Falles sicher durch die Notfallversorgung lotsen. Neuerdings bieten wir auch eine Empfehlung zur Notfallausstattung für die Behandlung anaphylaktischer Reaktionen in der Praxis. Enthalten sein sollen unter anderem: Adrenalin, ein Glukokortikoid, H1-Rezeptorantagonist und kurzwirksamer Beta-2-Antagonist zur Inhalation mit Inhalierhilfe. Bei unseren Empfehlungen wurden aktuelle Leitlinien zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie  und zur Reanimation  berücksichtigt.

Weitere neue und überarbeitete Artikel finden Sie auf unserer Startseite links unterhalb des Themas der Woche. Von hier kommen Sie über einen Link direkt zum jeweiligen Artikel.

Marlies Karsch, Chefredakteurin

 

Frühere Themen: