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Depressionsbehandlung – eine typische Aufgabe des Hausarztes?

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Fast täglich kommen Patienten in unsere Praxis, die emotionale Probleme haben. Oft geht es um die Bewältigung familiärer oder beruflicher Schwierigkeiten. Einige dieser Patienten erfüllen die Kriterien für eine depressive Verstimmung. Manche aber zeigen auch Symptome einer schweren Depression bis hin zum Auftreten von Suizidgedanken.

Termine beim Psychiater sind nur mit einer erheblichen Wartezeit zu bekommen. Einige Psychiater in München beispielsweise nehmen gar keine Patienten mehr an. Der Weg zum Psychotherapeuten ist umständlich, von oft zahlreichen frustranen Telefonanrufen und ebenfalls von langen Wartezeiten geprägt. Was also tun in der Zwischenzeit?

Die Anfangsbehandlung einer Depression muss also von uns Hausärzten durchgeführt werden. Sollte eine Therapie mit Antidepressiva begonnen werden, erfordert dies eine enge Zusammenarbeit von Arzt und Patient. Den Patienten müssen regelmäßige Termine in kurzen Abständen zu oft längeren Gesprächen angeboten werden. Dies kann angesichts des hohen Patientenaufkommens in der Allgemeinarztpraxis, gerade in der Winterzeit, schwierig werden. Unser Artikel zur Depression zeigt, was wir Hausärzte tun können, welche Fallstricke bei der Depressionsbehandlung zu beachten sind und welche Patienten lieber doch an Spezialisten überwiesen werden sollten.  

 Marlies Karsch, Chefredakteurin

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