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Unsere Geschichte

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Erfolg in Skandinavien

Deximed ist eine Weiterentwicklung des norwegischen Online-Handbuchs „Norsk Elektronisk Legehåndbok“ (NEL)  für Deutschland. NEL wurde an der Universität Trondheim von dem Allgemeinarzt Professor Terje Johannessen entwickelt. Das Online-Handbuch wird seit 1999 vom norwegischen Medizinverlag Norsk Helseinformatikk (NHI)  herausgegeben und kontinuierlich fortgeschrieben.

NEL gehört in Norwegen zur Standardausstattung in der allgemeinärztlichen Patientenversorgung. Mehr als 90 % der norwegischen Allgemeinmediziner*innen haben NEL abonniert. NEL wird in Norwegen aber auch von Klinikärzt*innen, Pflege- und anderen Fachkräften im Gesundheitswesen genutzt. In Dänemark wird seit 2011 eine adaptierte Version von den dortigen Gesundheitsbehörden der Bevölkerung kostenfrei zur Verfügung gestellt, und zwar in einer Fassung für Ärzt*innen (Laegehåndbogen)  sowie einer für die Öffentlichkeit (Patienthåndbogen) . In Schweden existiert seit 2013 eine modifizierte Fassung unter der Bezeichnung Medibas .

Die deutsche Ausgabe

2015 schlossen NHI  und die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)  einen Kooperationsvertrag über die Entwicklung einer deutschsprachigen Version des hausärztlichen Online-Handbuchs. Seit 2015 entwickelt die Gesinform GmbH mit Sitz in Freiburg i. Br. die deutschsprachige Ausgabe: Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin. Seit November 2016 ist Dr. Marlies Karsch Chefredakteurin. Geschäftsführer von Gesinform ist Dr. Klaus Reinhardt.

Die Texte wurden seit Mai 2015 aus dem Norwegischen übersetzt. Die Deximed-Redaktion überprüft die Inhalte und passt sie an die fachlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheitssystems an. Bei der Adaptation steht der Deximed-Redaktion ein unabhängiger wissenschaftlicher Beirat zu Seite.

Die erfolgreiche Arbeit von Deximed beruht auf einer engen Kooperation zwischen den deutschen und skandinavischen Redaktionen. Die Redakteur*innen in Norwegen, Schweden und Deutschland berücksichtigen in ihren Artikeln neue nationale und internationale medizinische Publikationen und tauschen sich untereinander darüber aus. Die deutsche Redaktion überprüft Aktualisierungen der skandinavischen Redaktionen auf ihre Eignung für die medizinische Praxis und die Übereinstimmung mit Leitlinien in Deutschland.

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