Respiratorische Erkrankung durch das Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19)

Zusammenfassung

  • Definition:Respiratorische Erkrankung durch SARS-CoV-2, COVID-19.
  • Häufigkeit:Weltweite Pandemie.
  • Symptome:Variieren zwischen Symptomfreiheit, leichten Erkältungssymptomen, grippeähnlichem Krankheitsbild mit Fieber, Krankheitsgefühl, Husten, evtl. Atemnot, Geruchs- oder Geschmacksstörung, gastrointestinalen Beschwerden oder einem selteneren schweren Krankheitsbild mit Pneumonie, ARDS. Dabei kann es zu Multiorganversagen kommen.
  • Befunde:Bei schweren Verläufen akutes respiratorisches Syndrom (mit oder ohne Fieber und Husten), radiologische oder klinische Hinweise auf Pneumonie oder akutes Atemnotsyndrom.
  • Diagnostik:Ein RT-PCR-Test kann das Virus nachweisen. Ggf. können Patient*innen den erforderlichen Nasen- und Rachenabstrich selbst durchführen. Antigen-Schnelltests sind in bestimmten Situationen eine Alternative zur PCR. Serologische Tests sind weder zum Nachweis einer akuten Infektion noch zum sicheren Nachweis von Immunität geeignet. Bei Lungenbeteiligung Thorax-Sonografie und ggf. Thorax-CT.
  • Therapie:Es gibt noch keine gut wirksame spezifische antivirale Therapie gegen SARS-CoV-2. Mehrere Wirkstoffe werden derzeit klinisch erprobt. Die Gabe von Dexamethason bei respiratorisch insuffizienten Erkrankten und der Einsatz des monoklonalen Antikörpers Tocilizumab mit progredient schwerer Erkrankung können die Mortalität senken und werden empfohlen.

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